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Router-Lösungen von Peplink für unterbrechungsfreie Radioübertragung

Um seinen Hörern unterbrechungsfreie Übertragungen bieten zu können, setzt die RTL Radio Center Berlin GmbH für seine mobilen Sendestudios auf die Router-Lösungen von Peplink.

Ausgangssituation

Das IT/Audio-Team vom RTL Radio Center Berlin suchte nach einer geeigneten Router-Lösung für das mobile Sendestudio, die die speziellen Anforderungen bei Außenübertragungen flexibel erfüllt. Die Lösung sollte durch eine stabile Verbindung die unterbrechungsfreie (Außen-)Übertragung garantieren.

Anforderungen an die Router-Lösung

Die Lösung musste einfach anwendbar sein, da Mitarbeiter an verschiedenen Orten die Technologie mit wenig Aufwand zum Laufen bringen sollten. Im Fokus stand zudem, den bisherigen „Kabelsalat“ deutlich zu reduzieren, Kosten durch zusätzliche DSL-Anschlüsse einzusparen und die Aufbauzeit zu verkürzen. Um für eine unterbrechungsfreie Übertragung eine kontinuierlich stabile Verbindung zu gewährleisten, war außerdem eine Reduzierung der Latenz erforderlich.

Vorgehensweise und Implementierung

Nach der individuellen Beratung durch Vitel fiel die Entscheidung auf die Router-Lösungen HD4, HD2, Balance 380 sowie den FusionHub von Peplink. Vor dem Einsatz der Geräte mussten Jitter und Latenz feinjustiert werden. Zudem wurde eine Priorisierung für Audio over IP erstellt. Die Implementierung der Peplink-Geräte erfolgte innerhalb von drei Wochen. Im Sendestudio in Berlin werden zwei unterschiedliche DSL-Leitungen mit dem Multi-WAN-Router Balance 380 genutzt. Die Lösungen von Peplink sind in der Lage, die Bandbreite von bis zu 18 Internetverbindungen zu kombinieren. Über den Balance-380-Router können sich der HD4 sowie der HD2 via SpeedFusion-Tunnel mit dem Studionetzwerk verbinden.

Ergebnisse und Ausblick

Durch die Bündelung entsteht eine stabile Hochgeschwindigkeits-SD-WAN-Verbindung, mit der Live-Sendungen der mobilen Außenstellen ohne Störungen beim Hörer ankommen. Mit dem FusionHub von Peplink wird zudem das Telefonnetzwerk über einen separaten Tunnel auf den HD4-Router geleitet. Dadurch sind die Mitarbeiter des mobilen Sendestudios jederzeit per Festnetzrufnummer erreichbar – auch bei Radioübertragungen aus dem Ausland. Durch den Einsatz der neuen Lösung müssen im Vorfeld keine Leitungen mehr bestellt werden, was wiederum wertvolle Zeit und Geld spart. Der Aufbau des mobilen Sendestudios ist einfacher denn je, und die Aufbauzeit verkürzt sich um eine ganze Stunde, da die Mitarbeiter keine unnötige Zeit mit der richtigen Zuordnung von unzähligen Kabeln verbringen müssen.

Patentierte SD-WAN-Technologie nimmt bei Standortvernetzung Vorreiterrolle ein

Der stationäre Handel vernetzt sich zunehmend mit dem Online-Handel. Oftmals haben Fachhändler ein großes Filialnetz mit mehreren Niederlassungen und betreiben zudem auch Online-Shops. Um hier erfolgreich zu sein, müssen die lokalen Netzwerke der verschiedenen Standorte miteinander verbunden sein. Daher sind eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und eine stabile Internetverbindung unerlässlich. Auch Krämer Pferdesport, ein Händler für den Reitsport mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich. Frankreich und der Schweiz, setzt auf die Router-Lösungen von Peplink.

Krämer Pferdesport entwickelt, vertreibt und verkauft über 25.000 Artikel rund um den Reitsport. Mit über 900 Mitarbeitern beliefert das Unternehmen heute über 800.000 Kunden in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Frankreich, Niederlande, Belgien und über die Tochtergesellschaft Felix Bühler auch in der Schweiz. Über den Online-Shop www.kraemer.de werden jährlich rund eine Million Bestellungen bearbeitet. Neben dem Versandhandel gibt es an vielen Standorten in der DACH-Region sowie in Frankreich sogenannte Mega Stores mit jeweils ca. 1.300 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Damit Krämer Pferdesport einen optimalen Service für seine Kunden bieten kann, müssen die Mitarbeiter der verschiedenen Standorte unterbrechungsfrei über das Firmennetzwerk kommunizieren können. Eine stabile Internetverbindung ist für die Kontinuität der Arbeitsprozesse unerlässlich, beispielsweise um Anfragen und Bestellungen zeitnah zu bearbeiten, Zahlungsabwicklungen über den Online-Shop abzuschließen oder den Newsletter zu versenden. Eine optimierte Kommunikation und optimale Erreichbarkeit sind heute wichtige Bestandteile für die Kundenzufriedenheit und somit auch für den Unternehmenserfolg. Schon kurzzeitige Ausfälle in der IT-Landschaft können schwerwiegende Folgen haben und die Arbeitsprozesse maßgeblich beeinträchtigen. Um dies zu verhindern, machte sich Krämer Pferdesport auf die Suche nach einer zuverlässigen Router-Lösung zur Vernetzung und Anbindung seiner verteilten Standorte, die eine stabile Internetverbindung gewährleistet.

Hohe Anforderungen an die Router-Lösung

Bei der Internetrecherche informierte sich Krämer Pferdesport über verschiedene Anbieter von Router-Lösungen wie z.B. Barracuda, Fortigate und Viprinet. „Die Anforderungen an die Router-Lösung waren sehr hoch, so dass viele Produkte dieser Hersteller gar nicht erst infrage kamen“, sagt Phil Stricker, Geschäftsführer von Krämer Pferdesport. „Die heterogene IT-Infrastruktur, die über mehrere Länder verteilt zum Einsatz kommt, erfordert eine hochflexible Lösung, die die Ausfallsicherheit durch kürzere und transparente Failover-Zeiten zu jeder Zeit garantiert.“ Schließlich wurde das Unternehmen auf den Hersteller Peplink und dessen Distributor in der DACH-Region, Vitel, aufmerksam. Das Team rund um Herrn Stricker nahm den Kontakt mit dem Value-Added-Distributor auf, um sich weiter über die Router-Lösungen zu informieren. Vitel stand dem Unternehmen beratend sowie unterstützend zur Seite und half bei der Auswahl der Produkte, um die optimale Lösung für die individuellen Anforderungen von Krämer Pferdesport zu finden. Die Peplink-Produkte überzeugten mit ihren integrierten Multi-WAN-Funktionen, um die geforderte Verbindungsqualität sicherstellen zu können. Die Entscheidung fiel so schließlich auf die Produkte der Balance-Serie.

Bandbreitenbündelung für maximale Ausfallsicherheit

Auf Basis der patentierten SpeedFusion-Technologie ließen sich die Außenstandorte an das zentrale Firmennetzwerk von Krämer Pferdesport anbinden. Bei der Implementierung traten zunächst Fehler mit dem Router-Protokoll OSPF (Open Shortest Path First) auf. Die anfänglichen Probleme wurden aber schnell von den Experten von Vitel gelöst, so dass die Datenpakete effizient durch die verbundenen Netzwerke transportiert werden können.

Die Router-Lösungen von Peplink unterstützen mittels SD-WAN verschiedene Verbindungstypen wie z.B. MPLS, LTE, DSL und Glasfaser. Deren Geschwindigkeit sowie Bandbreite werden zu einer einzigen WAN-Verbindung gebündelt. Die Bündelung ermöglicht so eine stabile VPN-Vernetzung und maximale Bandbreite. Liegt eine Störung der Netzwerkverbindung vor, erkennt das System sie und leitet den Datenverkehr auf Paketebene zu einer Alternativverbindung um. Das separate Versenden der Datenpakete über verfügbare WAN-zu-WAN-Verbindungen erfolgt nach dem Aufbau des bandbreitengebundenen SpeedFusion-Tunnels. Jedes Paket ist einzeln verschlüsselt und somit für eine Man-in-the-Middle-Attacke unzugänglich. Verbindungsfehler werden unmittelbar erkannt und auf eine vorab priorisierte Verbindung umgeschaltet. Eine Kernfunktion der Technologie ist zudem der Hot Failover mit der Wechselmöglichkeit von einer WAN-Verbindung zur anderen ohne Gefahr eines Sitzungsabbruchs. So lässt sich selbst bei Verbindungsumschaltungen z.B. eine ausfallsichere Kommunikation mit dem Warenwirtschaftssystem sicherstellen.
Die zentrale On-Premises-Managementplattform InControl unterstützt die Verantwortlichen von Krämer Pferdesport als Virtual Appliance (ICVA) beim Rollout sowie bei der täglichen Administration und Überwachung der kompletten Standortvernetzung. So können sie die Verwaltung und Steuerung zeit- und ortsunabhängig durchführen.

Langfristige Planung mit Peplink-Routern

Bei der Auswahl und Implementierung der Lösung wurden auch zukünftige Anforderungen berücksichtigt. So hat das Setup direkt 100 Standorte als Basis vorgesehen. In den ersten sechs Monaten wurden zunächst vier Bestandsstandorte miteinander vernetzt; langfristig plant das Unternehmen, alle 52 Standorte sukzessive mit Peplink-Geräten auszustatten.
„Die Lösung ist außergewöhnlich zuverlässig im Multi-WAN-Umfeld. Sie ersetzt keine Firewalls, aber setzt die Kernfunktionen sauber um“, sagt Phil Stricker. „Bei technischen Problemen hat uns der Support von Vitel jederzeit geholfen und schnell reagiert. Auch künftig werden wir uns bei Fragen an die Experten des Distributors wenden und gemeinsam den weiteren Ausbau forcieren.“

Fazit

Damit alle Mitarbeiter von Krämer Pferdesport ihre Arbeit bestmöglich erledigen können – egal ob von unterwegs, in der Zentrale in Hockenheim oder in den Außenstellen –, bedarf es einer stabilen Verbindung zum Unternehmensnetzwerk. Mit den neuen Router-Lösungen und der patentierten SpeedFusion-Technologie hat das Unternehmen eine leistungsstarke Basis für die Standortvernetzung. Die SD-WAN-Technologie bündelt verschiedene Verbindungstypen zu einer einzigen WAN-Verbindung. Sie erkennt eventuelle Verbindungsfehler und leitet den Traffic auf Paketebene nahtlos über die anderen verfügbaren Verbindungen um. Die Hot Failover-Funktion sorgt dafür, dass Sessions fortgesetzt werden, wenn sich die Verbindungen ändern. Die Router gewährleisten die standortunabhängige und vor allem unterbrechungsfreie Kommunikation sowie den zuverlässigen Datenaustausch bei Krämer Pferdesport.

Mobile Arbeitsplätze sind heutzutage in vielen Branchen üblich, auch bei BOS-Einheiten. Keine Frage, dass bei Feuerwehreinsätzen zuverlässige Hard- und Software ein Muss ist; schließlich geht es darum, schnellstmöglich und zielsicher effektiv Brände zu löschen und/oder Leben zu retten. Moderne IT gehört daher zum Standard in vielen Rettungsfahrzeugen. Einer der ganz wichtigen Punkte für gelungene Einsätze ist neben zuverlässiger Ausrüstung die Ausfallsicherheit der drahtlosen Verbindungen ins Internet. Die Freiwillige Feuerwehr Wangen im Allgäu besteht aus sieben aktiven, freiwilligen (ehrenamtlichen) Abteilungen mit insgesamt etwa 250 aktiven Mitgliedern. Neben den aktiven Abteilungen gehören zur Feuerwehr Wangen im Allgäu auch die Jugendfeuerwehr mit vier Gruppen sowie die Altersabteilung. Bisher nutzte die Wangener Feuerwehr in ihrem Einsatzleitwagen, der mit vier IT-Arbeitsplätzen und diverser Kommunikationstechnik ausgestattet ist, einen mobilen LTE-Router mit einem Modem und zwei SIM-Slots. Das System wies leider immer wieder Fehler auf, so dass sich die Feuerwehr auf die Suche nach einer alternativen Lösung nämlich nach einem mobilen LTE Router mit Dual-SIM und zwei Modems begab. Fündig wurde sie bei Vitel, Anbieter von industriellen Kommunikations- und Sicherheitslösungen und Peplink-Distributor in der DACH-Region. 

Optimierte Umschaltzeiten

 

Die bisherige Router-Lösung stellte für die Feuerwehr eine nicht zu meisternde Herausforderung dar. Auf der Fahrt im Einsatzleitwagen muss die Internetverbindung sicher stehen, auch dann, wenn der Router von Mobilfunknetz A in Mobilfunknetz B wechselt. Bisher waren diese Umschaltzeiten zu lang, Internet-Sessions, bei denen bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort wichtige Daten (wie Satelliten-Bilder/ -Karten und Einsatzinformationen) übermittelt werden, wurden deshalb einfach unterbrochen – ein inakzeptabler Umstand.

Unterwegs unterbrechungsfreies Internet

 

Beim Stöbern auf der Peplink-Website wurde der Kunde auf Vitel aufmerksam. Nach Vitels ausführlicher Beratung über die Technologien und Möglichkeiten von Peplink sowie die sinnvollste Lösung für die Anwendung im Einsatzleitwagen entschied sich die Feuerwehr für Peplink MAX Transit Duo Router. MAX Transit Router sind für das Transportwesen konzipiert: Mit kompaktem Formfaktor, simultanem Dual-Band 11ac Wi-Fi und bis zu zwei Embedded-Mobilfunkmodems ermöglicht der Router Redundanz und bietet weitere Reserven, sollte das Datenvolumen des ersten Sim-Slots verbraucht sein. Je nach Router ist die Nutzung von bis zu 36 Sim-Karten möglich, was enorme Möglichkeiten bietet Zusätzlich schützt er vor weißen Flecken (durch Umschaltung auf einen anderen Mobilfunknetzbetreiber, der in dem jeweiligen „weißen“ Gebiet eine LTE-Abdeckung bietet). Mit 2 LTE-Modems und der Peplink SpeedFusion-Technologie sorgt der Router für unterbrechungsfreies mobiles Internet über LTE inklusive der innovativen Managementsoftware InControl2. Mit InControl2 lassen sich die Administration, das Reporting, und die Bandbreitennutzung problemlos steuern. InControl2 ist Peplink Cloud-basierendes Geräteverwaltungs-, Überwachungsund Reporting-Werkzeug, das speziell für Peplink und Pepwave Geräte konzipiert wurde. Jedes Gerät kann für InControl2 registriert werden und bietet fortschrittliche Verwaltungswerkzeuge, die volle Geräte-Übersicht sowie umfangreiches Reporting, wie beispielsweise die Bandbreitennutzung je LTE-Modem und somit je Mobilfunknetz.

Getestet. Und überzeugt.

 

Nach Auslieferung und Installation durch einen IT-Integrator sowie ausführlichen Tests während einer mehrwöchigen Teststellung war die Feuerwehr restlos vom MAX Transit Duo Router überzeugt – das Feedback war und ist durchgängig positiv. Das Gerät bietet eine gelungene Oberfläche und punktet mit einfacher Bedienung sowie individueller Konfiguration. InControl2 sieht die Feuerwehr als optimale Ergänzung, mit der sich der Router per Fernzugriff konfigurieren lässt und Router bzw. Fahrzeug sich stets im Blick behalten lassen. Die Verbindungen zu beiden Telekommunikationsanbieter ist nun stabil. Benedikt Locher, Mitglied der Führungsgruppe und IT Admin bei der Freiwilligen Feuerwehr Wangen, sagt: „Wir sind vollends zufrieden mit dem Router. Seit nunmehr zwei Monaten ist er in Betrieb, und wir sind begeistert, wie stabil und gut die Internetverbindung überall ist. Wir hatten den Router auch bei diversen Einsätzen und Übungen in Betrieb und auf Herz- und Nieren getestet, konnten aber keinerlei Probleme feststellen.“
Auch bei Fragen nach dem Kauf sind wir natürlich für unsere Kunden da. Mithilfe eines Systemintegrators führten wir die Auslieferung und Installation der Produkte durch. Selbstverständlich halfen wir auch mit der Einrichtung der Modems für die verschiedenen Provider, um einen bestmöglichen Betrieb zu garantieren. Als Value Added Distributor verkaufen wir nicht einfach Produkte oder Lösungen, wir verstehen uns in erster Linie auch als beratender Partner unserer Kunden.

In rund 350 Transfer- und Tourbussen des Tourismusgiganten TUI sorgen die Produkte von Peplink für ununterbrochenen Wireless-Internetzugang

Ein Transferdienstleister und Tour-Organisator hat alle seine Transfer- und Tourbusse mit Internetzugang ausgestattet. Dafür nutzt er die Router von Peplink – zur Verfügung gestellt von Vitel.

Eine Tochtergesellschaft des globalen Tourismusgiganten TUI AG befördert jährlich über 2 Millionen Touristen und beschloss, alle Busse mit Internetzugang zu versehen. Nach ausgiebigen Tests der verfügbaren Lösungen fiel die Wahl auf Pepwave von Peplink.

Der IT-Manager des Unternehmens erklärt, dass die Technologien über vier Wochen getestet wurden. Nachdem man mit der Leistung zufrieden war, wurden die Produkte in den Fahrzeugen installiert. In der Hauptniederlassung werden die Peplink Balance Router eingesetzt, während die Busse mit Pepwave-Produkten ausgestattet wurden. Über PepVPN sind die Busse mit der Zentrale verbunden. „Die Busse stehen unter Umständen stundenlang in der Hitze, die Innentemperatur kann daher sehr stark ansteigen“, so der IT-Manager. Auch bei hohen Temperaturen und gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit arbeiten die Pepwave-Produkte problemlos. Er hebt außerdem hervor, dass ein großer Vorteil der Produkte in der Fernverwaltung liegt. Im Falle einer Verbindungsunterbrechung kann sich das Team per Fernzugriff einschalten und das Problem schnellstmöglich lösen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Beratung durch Vitel, vor und nach dem Kauf“, sagt der IT-Manager. „Bisher lief alles absolut reibungslos“. Im Rahmen des Projekts wurden in rund 350 Bussen Pepwave-Verbindungen installiert und in Zukunft sollen alle Busse mit einem Internetzugang ausgestattet werden.

Ein städtisches Transportunternehmen befördert rund 800.000 Fahrgäste pro Tag. Die Zeit, in der Fahrgäste in Transportmitteln des öffentlichen Nahverkehrs verbringen, steigt ebenso wie der Verkehr und die Verdichtung während der Stoßzeiten. Aus diesem Grund beschlossen die Stadt und das Transportunternehmen, den kostenlosen WiFi-Dienst auf ihre 1.000 Busse zu erweitern. Darüber hinaus sollten Live-Feeds von den Kameras an Bord (sechs bis acht Kameras) angesehen sowie die Daten der Netzwerkvideorekorder/digitalen Videorekorder aus Sicherheitsgründen heruntergeladen werden können.

Die Geräte an Bord sollten folgende Kriterien erfüllen:

  • Keine beweglichen Teile
  • Ein vollständig geschlossenes Gehäuse (keine Lüfter oder Belüftungsöffnungen)
  • Großer Betriebstemperaturbereich von -40 bis +65 °C
  • Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Vibrationen (EN 61373:1999)
  • Elektromagnetische Kompatibilität (EN 61000-Zertifizierung)
  • Einsatzfähigkeit in Automobilen (E-Mark-Zertifizierung)
  • Weiter Eingangsspannungsbereich von 10 bis 30 Volt und Stromanschluss über Klemmleiste

Pepwave MAX BR1 erfüllt diese Anforderungen. In mobilen Umgebungen ist die Stabilität der 3.5-/3G-Verbindung sehr kritisch, da es dort schwierig ist, Wartungsarbeiten durchzuführen. Insbesondere dann, wenn die Busse rund um die Uhr in Betrieb sind. Hängt sich eine Verbindung auf oder wird vom Betreiber zurückgesetzt, kann das Gerät nur das 3.5-/3G-Modul zurücksetzen, ohne das gesamte Gerät dabei neu zu starten. Auf diese Weise erhalten die Anwender unterwegs die bestmögliche und stabilste Verbindung.

Zusätzlich zu diesen Anforderungen war es nötig, dass Geräte und Service – trotz dezentraler Umgebung – verwaltet und überwacht werden können.

Peplinks Software InControl2 kam deshalb für die zentrale Verwaltung von Nutzern und Geräten zum Einsatz.

Die web-basierte zentrale Software InControl2 erfüllt folgende Funktionen:

  • Flottenmanagement aller Busse mit MAX BR1 via GPS. Live-View, GPS-Datenspeicherung, Wiedergabe bestimmter Zeiten und Daten.
  • Anzeige, welcher Client mit welchem Gerät verbunden ist und mit welcher Geschwindigkeit sich der Bus bewegt
  • Protokoll der Signalqualität auf einer Karte, basierend auf den Busrouten
  • Direkte Anbindung der Online-Geräte über Web und mit Massenkonfiguration
  • Jährliches, monatliches, tägliches und Live-Bandbreitenmanagement der Geräte
  • Automatische Firmware-Upgrades
  • Zugriffsmanagement der Betreiber und Verwaltung von Konfigurationsänderungen Objekt für Objekt

Mit dem GPS-Modul im Gerät ist InControl 2 in der Lage, Daten zu erfassen und alle Busse auf der Karte anzuzeigen. Die Positionen können gespeichert und wiedergegeben werden.

 

Das InControl2-Dashboard-Menü zeigt Werte wie Geräte, die online/offline sind, oder angeschlossene Nutzer mit derselben Schnittstelle:

 

Beispielhafte Netzwerktopologie:

Um seinen Mitgliedern in den Rand- und Außenbereichen der Stadt eine besondere Dienstleistung anzubieten, kaufte eine Industrie- und Handelskammer (aus Datenschutzgründen dürfen hier keine Namen genannt werden) Mobile-Service-Busse. Dank dieser Busse müssen die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer nicht ins Hauptgebäude fahren, um ihre Anliegen zu klären. Sie können ganz einfach im Internet die Routen und Ziele der mobilen Busse einsehen und die benötigten Dienstleistungen beim nächsten Bus beziehen.

Die mobilen Service-Busse sind mit Peplink Max-BR1 3G Routern ausgestattet. Diese verfügen über zwei SIM-Slots, sodass der Kunde mit zwei Mobilfunkanbietern gleichzeitig arbeiten kann. Der Router wählt dynamisch, je nach Signalqualität, den jeweils besseren Anbieter aus.

Die Max-BR1 Router haben außerdem zwei verkabelte und einen Wireless-LAN-Port sowie einen WiFi-WAN-Port. Dadurch können die Kunden innerhalb des Busses ein kleines verkabeltes LAN einrichten und haben gleichzeitig die notwendige WiFi-Abdeckung für mobile Geräte. Darüber hinaus kann sich der WiFi-WAN-Port am Router automatisch mit öffentlichen WiFi-Diensten sowie mit Unternehmens-WiFi-Netzwerken verbinden. Sämtliche Verbindungen laufen über VPN, um größtmögliche Sicherheit zu erzielen. Der Kunde nutzt zusätzlich zur Hardware auch Peplinks fortschrittliches InControl-System für die zentrale Verwaltung und Überwachung aller Geräte per Fernzugriff. Die Industrie- und Handelskammer entschied sich primär aufgrund der folgenden umfangreichen Funktionalität für die Peplink-Lösung:

  • Redundante, duale 3G-Modems
  • Robustes Design
  • E-Mark-Zertifizierung, die sicherstellt, dass die Geräte für den Einsatz in Fahrzeugen geeignet sind
  • Zentrale Verwaltung mittels InControl
  • Verschiedene Verbindungsmöglichkeiten, wie verkabeltes/drahtloses LAN, Wireless-WQAN , 3G und 4G