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Feb 09

Ausbau der IT-Infrastruktur durch professionelle Router-Lösungen

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Weltkonzern INFICON nutzt Peplink

Weltkonzern INFICON AG nutzt Peplink-Routerlösungen, um 32 globale Standorte ausfallsicher und reibungslos miteinander zu vernetzen

Heutzutage gewinnt das Thema Standortvernetzung zunehmend an Bedeutung. Schließlich bestehen viele Unternehmen nicht mehr nur aus einer Niederlassung, sondern erstrecken sich über mehrere internationale Standorte. Um diese miteinander zu vernetzen, sind eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und eine zuverlässige Internetverbindung unerlässlich. Daher hat sich INFICON, ein führender Anbieter innovativer Messtechnik und Sensortechnologie für kritische Prozesse sowie moderner Prozesssteuerungssoftware, schon seit längerer Zeit zum Ziel gesetzt, seine 32 globalen Standorte miteinander zu vernetzen. Jedoch beklagte das Unternehmen immer wieder Abbrüche – vor allem bei Außenstellen in Übersee. So begab sich INFICON auf die Suche nach einer neuen Lösung, die eine ausfallfreie Verbindung der Rechenzentren und Niederlassungen gewährleistet.

Vernetzung eines global ansässigen Konzerns

INFICON (Instruments For Intelligent Control) mit Sitz in Bad Ragaz in der Schweiz hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Instrumenten, Sensorik und Prozesssteuerungssoftware für die Halbleiter- und Vakuumbeschichtungsindustrie spezialisiert. Der Konzern liefert Geräte zur Gaslecksuche in der Kälte- und Klimatechnik, der Automobilindustrie sowie zur Analyse und Identifizierung toxischer Chemikalien. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in Europa, den USA und Asien. Die Niederlassungen, in denen insgesamt über 1000 Mitarbeiter tätig sind, befinden sich in China, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Korea, Liechtenstein, Singapur, Schweden, der Schweiz, Taiwan, Großbritannien und den USA – kurz gesagt: INFICON ist ein weltweiter Konzern in der Elektrotechnikbranche.

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„Gerade bei einem global agierenden Konzern ist es von enormer Bedeutung, dass jeder Standort mit jedem unterbrechungsfrei vernetzt ist“, sagt Claudio Staub, IT-Systemmanager der INFICON AG. „Doch unsere bisherige Lösung, die hauptsächlich aus IPSec-Tunneln und VPN-Verbindungen bestand, war unzureichend. Es gab immer wieder Abbrüche bei Außenstellen in Übersee – wie zum Beispiel in China. Die Überseeleitungen dorthin sind nun mal sehr lang, was dazu führt, dass Datenpakete im Stau stehen – und die Gefahr besteht, dass sie gar nicht erst ankommen. Der Stau sollte stets vermieden werden, da diese Datenpakete sonst in den Selbstzerstörungsmodus übergehen und der gesamte Datenverkehr dann wieder neu aufgebaut werden muss – was zeitlich äußerst ungünstig ist, besonders wenn die Leitung eine lange ist. Darüber hinaus fielen immer wieder unsere Rechenzentren aus – und dies darf einfach nicht sein, da sonst der IT-Support komplett überlastet ist.“

Von jedem Standort war eine VPN-Verbindung zum Rechenzentrum aufgebaut. Wenn diese abbrach, musste jedes Mal ein Re-Routing stattfinden. Hinzu kam, dass bei einem Ausfall keine sofortige Benachrichtigung erfolgte. Dies führte zu einem Turnschuh-Cluster,  das manuell nicht zu handhaben war und von wenigen übermäßig aktiven Personen im IT Support aufrechterhalten wurde.

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Ausfallfreie Standortvernetzung das A und O

Also begab sich die INFICON AG auf die Suche nach einer neuen Lösung. Dabei musste jederzeit beachtet werden, dass die chinesische Regierungsfirewall durchdrungen werden musste, sich die LTE-Module der involvierten Standortsitze in den verschiedenen Kontinenten unterschieden und dass auch die Bandfrequenzen in den Ländern sehr unterschiedlich waren.

Die wichtigste Anforderung, die die neue Lösung erfüllen musste, war die Garantie einer absoluten Ausfallsicherheit. Möglichkeiten, Umschaltungen auf andere Leitungswege bei hohen Latenzen auf den Überseeleitungen zu automatisieren, mit Backup-Systemen Redundanz zu schaffen und das Wechseln zwischen Ports zur Umgehung der Regierungsfirewall kamen noch ergänzend hinzu.

INFICON AG entscheidet sich für die Vitel GmbH und Peplink

Aus einer Vielzahl von Mitbewerbern entschied sich die INFICON AG schließlich für die Router-Lösungen des Herstellers Peplink sowie den Value Added Distributor Vitel. „Ausschlaggebend für unseren Entschluss war vor allem die Expertise des Sales Engineers Dennis Hofheinz der Vitel GmbH, der sofort einen passenden Lösungsvorschlag parat hatte. Er erklärte uns zunächst das zentrale Management mit InControl2 sowie die Router der Peplink-Balance-Serie und war dabei äußerst überzeugend“, sagt Claudio Staub. „Peplink konzentriert sich bei seinen Routern auf das Wesentliche – eine stabile Verbindung. Da sind keine weiteren Dinge drumherum erforderlich.“

Die Produkte werden heute in den Herzen und Arterien der Firma – in den Rechenzentren, den Produktionsstätten und den Bürostandorten – eingesetzt. Dazu mussten aufgrund der komplexen Strukturen und der nahtlosen Integration in die vorhandene Lösung spezielle Parametrierungen an den Firewalls der Standorte vorgenommen werden, wobei die Vitel stets tatkräftig unterstützte.

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Statement des Kunden:

Claudio Staub, IT-Verantwortlicher der INFICON AG

“Mit unserer Entscheidung, auf die Lösungen von Peplink und die Vitel GmbH als Value Added Distributor zu setzen, sind wir sehr zufrieden. Die Peplink-Produkte sind kinderleicht zu verstehen. Man benötigt nur eine kurze Schulung eines Experten und ist dann sofort in der Lage, alles selbst zu machen. Peplink funktioniert einfach: Einstecken. Konfigurieren. Und dann läuft’s.”

Flexible, zukunftsfähige Router-Lösung

Da die INFICON AG derzeit ein hohes Firmenwachstum verzeichnet, wurde die Zukunftsfähigkeit der ausgewählten Lösungens auch entsprechend bei den selektierten Routern sowie und dem Netzwerkdesign berücksichtigt.

Die Netzwerkstruktur zeichnet sich durch einfach angebundene Mesh-Netzwerke in den einzelnen Rechenzentren aus. Die Standorte werden dann im Sinne einer Startopologie an die vier Rechenzentren angebunden. Der grobe Netzwerkplan kann im folgenden Bild eingesehen werden:

Sterntopologie Netzwerkplan INFICON

Mit der Startopologie nach den Sternen greifen

Die Startopologie eignet sich besonders gut für global agierende Unternehmen mit weit auseinander liegenden Routerstandorten. Bei der Sterntopologie tauschen die Endstationen ihre Daten immer über den zentralen Knoten aus. Der Vermittlungsknoten ist entweder aktiv oder passiv und kann die Zugangsrechte auf das Übertragungsmedium an die einzelnen Endstationen verteilen. Bei der aktiven Konfiguration ist der Vermittlungsknoten ein Computer, der die die Zugangsrechte verwaltet und die Weiterübermittlung der Nachrichten übernimmt. Passive Sternsysteme haben in der Mitte nur einen passiven Knoten, der die Wege zusammenfasst. Dieser Knoten übernimmt keinerlei Vermittlungsaufgaben, sondern dient höchstens der Signalregeneration.

Fazit:

Nach dem Routing kommt das Monitoring

„Neben dem Routing wird das Monitoring in Zukunft wichtig werden. Da wird unter anderem die bereits eingerichtete Skalierbarkeit via LTE eine große Rolle spielen – zum Beispiel um auch dann eine Ausfallsicherheit zu gewährleisten, wenn die Straße aufgebohrt wird und Netzwerkkabel abgetrennt werden.”, so Claudio Staub. “Mit der fortschrittlichen SD-WAN-Technologie sind wir nicht mehr abhängig von kabelgebundenen Leitungen, die ja bekanntlich in vielen Ländern instabil sind. Zukünftig wollen wir die Router noch mit Antennen und Adaptern aufrüsten, um LTE-Empfang zusätzlich als Backup zu ermöglichen.“  Die Freude über die installierte globale Lösung ist grenzenlos. Sein Arbeitspensum und Stresslevel ist dank Peplink rapide gesunken – und seine Laune dank der Vitel GmbH enorm gestiegen: „Ich bin sehr froh, so kompetente Ansprechpersonen bei der Migration der Systeme direkt an meiner Seite zu haben. Meine Bauchschmerzen sind verschwunden.“

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Produkte im Einsatz: 

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Balance 30 Pro

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Balance 310X

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Balance 2500

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SpeedFusion